Die Furcht vor den Kosten sollte niemanden davon abhalten, mit mir ein Gespräch zu führen, denn zu anwaltlichem Rat und Hilfe in Rechtsangelegenheiten gibt es keine Alternative. Selbstverständlich werde ich Ihnen beim ersten Gespräch mitteilen, mit welchen Kosten Sie konkret zu rechnen haben.

Grundlage der Anwaltsvergütung ist das Rechtsanwaltsvergütungsgesetz und die gesetzlichen Vorschriften zur Bestimmung des Streitwerts, aus denen sich wiederum die Gebühren für die anwaltliche (außergerichtliche wie gerichtliche) Vertretung errechnen. Beispielsweise liegen den Rechtsanwalts- wie auch den Gerichtsgebühren für die Ehescheidung das 3-fache Monatsnettoeinkommen von Ehemann und Ehefrau zugrunde. Hieraus entstehen 2,5 Gebühren nebst Auslagenpauschale und gesetzlicher Mehrwertsteuer. Verdienen die Eheleute zusammen 3000 € netto monatlich, beträgt der Gegenstandswert 9.000 €, die Anwaltsgebühren für das Scheidungsverfahren somit 1.532,73 € (inklusive z.Z. 19% Mehrwertsteuer).


Wer die Prozesskosten nicht aufbringen kann, hat einen gesetzlichen Anspruch auf Prozesskostenhilfe / Verfahrenskostenhilfe, die ich gegebenenfalls beim Gericht für Sie beantrage. Vielleicht verfügt auch der Ehepartner über Einkommen und Vermögen, dann prüfen wir den Anspruch auf Prozesskostenvorschuss / Verfahrenskostenvorschuss.
Jeder Auftrag beginnt mit einem Beratungsgespräch. Sie beschreiben Ihr Problem und ich erkläre Ihnen die Rechtslage und schlage Ihnen einen sicheren, erfolgsversprechenden und kostengünstigen Weg zur Vertretung Ihrer Interessen vor. Dieses erste Beratungsgesräch dauert in der Regel eine Stunde und kostet in Anlehnung an die gesetzliche Regelung mindestens 200 € zuzüglich Mehrwertsteuer. Würden Sie lieber ein Pauschalhonorar vereinbaren oder ziehen Sie eine Stundensatzvereinbarung den gesetzlichen festgelegten Gebühren vor? Sprechen Sie mich an, wir werden uns sicher einig.
Können Sie auch die Beratungskosten nicht aufbringen, haben Sie möglicherweise Anspruch auf Beratungshilfe, die Sie vorher bei dem für Ihren Wohnsitz zuständigem Amtsgericht beantragen und den Ihnen dort erteilten Beratungshilfeschein hierher mitbringen sollten.


Und was erwarte ich von Ihnen?


Vertrauen Sie sich frühzeitig anwaltlichem Rat an. Warten Sie nicht bis die Konflikte eskalieren, was so häufig aus rechtlicher Unsicherheit geschieht. Schließen Sie niemals ohne rechtliche Beratung Vereinbarungen oder notarielle Verträge ab. Sagen Sie mir, welche Lösung Sie sich für Ihre Schwierigkeiten vorstellen oder welche vertraglichen Gestaltungen Sie zur Vermeidung späterer Unstimmigkeiten wünschen. So werden wir gut zusammenarbeiten und Sie eine zufriedene Mandantin / ein zufriedener Mandant sein.